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Die Immenröder Feuerwehr ist die einzige Stützpunktfeuerwehr im Vienenburger Bereich. Was ist damit gemeint ?

 
















 

Die Bedeutung als Stützpunktfeuerwehr leitet sich aus der geografischen Lage der Ortschaft ab und vor allen Dingen aus dem Tatbestand der so genannten „Glück-Auf-Schranke“ in Vienenburg. Denn auch die Vienenburger Feuerwehr muss warten, wenn ein Zug die Stadt durchquert, und dadurch wertvolle Minuten in Richtung Einsatzort verloren gehen. Insofern erfolgt im Bedarfsfall stets schnelle Hilfe aus Immenrode. 

Die Mannschaftsstärke der Immenröder Wehr liegt bei 34 Aktiven, die Altersabteilung ist mit 12 Kameraden vertreten und bei der Stadtjugendfeuerwehr sind immerhin vier Immenröder Jugendliche vertreten. Die Altersabteilung ist eine sehr aktive Truppe, sie unternimmt viel und lässt die jüngeren Kameraden auch an ihren Erfahrungen von bis zu 40 Dienstjahren gerne teilhaben. Auch ist die Feuerwehr eine wesentliche Triebkraft, um das Dorfleben zu bereichern. Das alljährliche Feuerwehrfest belegt eindrucksvoll, mit welchem herzlichen Frohsinn sich eine Dorfgemeinschaft entwickeln und präsentieren kann. 

Weniger froh stimmt die Situation des Gerätehauses, dass auf eine bisher dreimaligen Umbauzurückblicken kann. Denn im Jahr 2010 gilt eine neue Feuerwehr – Norm, für die das bestehende Gerätehaus kaum noch ausreichend sein dürfte. Auch die neuen Fahrzeuge, die für die Zukunft angeschafft werden müssen, werden schwierig in das Gerätehaus einzupassen sein. Hinzu kommen die erweiterten Aufgaben- und Einsatzbereiche der Feuerwehren generell.

Ging es früher vorzugsweise um die Bekämpfung von Bränden mit Holz und Stroh, so erfordert die heutige Einsatzfähigkeit den Umgang und die Neutralisation von Chemikalien, was Auswirkungen auf die Beschaffenheit und den Umfang der Ausrüstungen hat.

Fest steht daher, dass eine Vergrößerung des Gerätehauses unumgänglich sein dürfte. 

Gegenwärtig verfügt die Immenröder Feuerwehr über zwei Fahrzeuge. Das Tanklöschfahrzeug (TLF8) und das Löschfahrzeug (LF8). 

Um die Maschinen bedienen zu können, gehören natürlich auch Menschen. Und im Sinne von Aktiven kann es eigentlich nie genug geben. Ortsbrandmeister Andreas Wehrstedt erklärt hierzu:“…Vor allem Handwerker können wir sehr gut gebrauchen, schließlich laufen die Reparaturen in Eigenregie. Auch Förderer werden stets gesucht, denn trotz der derzeit 190 fördernden Mitglieder, ist die Verknappung der Mittel mehr als spürbar“.

Ein Aufruf ergeht daher an alle, die sich in der Immenröder Feuerwehr aktiv einbringen wollen. Zu den Dienstabenden ( jeweils Donnerstags ) sind Interessenten herzlichst willkommen.